Centrobolus-spec.-Mosambik-2-bearbeitet
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Haltungsbericht

Centrobolus spec. „Mosambik“ ist ein kleinerer, kräftig gefärbter Tausendfüßer. Er nutzt den Boden ebenso wie niedrige Klettermöglichkeiten. Ein nährstoffreicher Untergrund ist wichtiger als eine aufwendige Dekoration.

Centrobolus spec. Mosambik
Centrobolus spec. Mosambik
Centrobolus spec. Mosambik

Centrobolus spec. „Mosambik“ im Überblick

Größebis etwa 6 cm
Temperatur24–28 °C tagsüber, etwa 21–24 °C nachts als bisherige Richtwerte
BodengrundTiefes, essbares Substrat mit verrottetem Laub und weißfaulem Laubholz
FeuchtigkeitLeicht feucht, gut belüftet und ohne Staunässe
HaltungUngestörte Rückzugsorte und Platz zum Graben

Der Stamm wird unter einer Ortsbezeichnung geführt. Im bisherigen Bericht werden das südliche Mosambik und das angrenzende nordöstliche Südafrika beschrieben. Eine abschließende Artbestimmung steckt in der Bezeichnung „spec.“ nicht.

Centrobolus spec. „Mosambik“ halten: Terrarium und Boden

Plane etwa 15–20 cm Bodengrund ein; bei großen Tieren sollte die nutzbare Schicht möglichst ihrer Körperlänge entsprechen. Der Behälter braucht darüber genug Platz für sichere Klettermöglichkeiten. Richte seine Fläche nach der Größe und Zahl der Tiere aus.

Der Boden ist zugleich Wohnung und Hauptnahrung. Verrottetes Laub und weiches, weißfaules Laubholz gehören deshalb in die Mischung. Reine Kokosfaser erfüllt diese Aufgabe nicht. Fertiges Tausendfüßer-Substrat ist praktisch, wenn du die geeigneten Bestandteile nicht selbst zusammenstellen möchtest.

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Tausendfüßer-Substrat – Bodengrund und natürliche Nahrungsquelle in einem Bei Tausendfüßern ist der Bodengrund viel mehr als nur der Boden ihres Terrariums. Viele Arten verbringen einen großen Teil ihres Lebens darin,…

Klima und Häutung

Halte die tieferen Bodenschichten leicht feucht, aber nicht nass. Eine etwas trockenere Zone ermöglicht den Tieren eine Auswahl. Kontrolliere das Substrat vorsichtig am Rand, statt das ganze Terrarium umzugraben. Ausreichende Lüftung verhindert stickige, dauerhaft nasse Bedingungen.

Miss die Temperatur im eingerichteten Terrarium. Falls dein Raum zu kalt ist, kommt eine geregelte Wärmequelle seitlich infrage. Eine Heizung unter dem Boden kann den Rückzugsbereich austrocknen. Direkte Sonne ist ungeeignet. Vergrabene Tiere werden nicht zur Kontrolle ausgegraben: Sie können sich gerade häuten.

Futter für Centrobolus spec. „Mosambik“

Ergänze verbrauchtes Laub und morsches Holz regelmäßig. Kleine Stücke geeignetes, ungespritztes Gemüse kannst du zusätzlich anbieten. Wird es nicht gefressen, entfernst du es rechtzeitig. Obst und Gemüse ersetzen den essbaren Boden nicht.

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Grundnahrungsmittel vieler Wirbellose.

Halte die Tiere möglichst in einer eigenen Gruppe. Asseln sind keine notwendige Reinigungshilfe und können frisch gehäutete Tiere bedrängen. Sauberkeit erreichst du vor allem durch kleine Zusatzfutterportionen und das Entfernen verdorbener Reste.

Nachwuchs und tägliche Pflege

Paarungen und Nachwuchs wurden in unserer Haltung beobachtet. Eine künstliche Kältephase empfehlen wir hier nicht als notwendige Zuchtmaßnahme. Stabile Pflege und geeignetes Substrat sind der sinnvollere Ausgangspunkt.

Beobachte lieber, als die Tiere häufig in die Hand zu nehmen. Bei Störung können Tausendfüßer Abwehrsekret abgeben. Wasche dir nach Arbeiten im Terrarium die Hände und vermeide Kontakt mit Augen und Schleimhäuten. Prüfe außerdem regelmäßig den sicheren Sitz von Ästen und Deckel.

Centrobolus spec. Mosambik
Klimatabelle Mosambik
Centrobolus spec. Mosambik

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