Acromantis japonica bleibt klein und zeigt die typischen Bewegungen einer Boxermantis mit ihren Fangarmen. Diese Signale sind spannend zu beobachten, sollten aber nicht absichtlich durch wiederholtes Bedrängen ausgelöst werden. Für die Haltung empfehlen wir ein einzelnes Tier in einem übersichtlichen Terrarium.
Acromantis japonica im Überblick
| Größe | Männchen etwa 3 cm, Weibchen etwa 3,5 cm |
| Temperatur | Etwa 24 °C tagsüber; bisherige Haltung im Bereich 22–27 °C |
| Feuchtigkeit | Etwa 60–70 % als Orientierung, mit guter Lüftung und Abtrocknung |
| Haltung | Einzeln, mit sicheren Hängeplätzen |
| Futter | Lebende Beute passend zur tatsächlichen Körpergröße |
Die Japanische Boxermantis kommt in Ostasien vor und nutzt Zweige und Sträucher. Junge Tiere sind sehr beweglich und ameisenähnlich gefärbt. Später verbringen sie längere Zeit ruhig an einem Ansitz.
Terrarium für Acromantis japonica
Wichtiger als eine dekorative Einrichtung sind sichere Kletterflächen und freier Platz darunter. Plane mindestens die dreifache Körperlänge als Behälterhöhe ein. Unter dem Hängeplatz muss genug freie Strecke für die Häutung bleiben. Passe das Terrarium mit dem Wachstum an.
Verwende einen sicher schließenden Deckel und fein gesicherte Lüftungsflächen. Ein paar geeignete Zweige reichen oft aus. Überfülle den Raum nicht mit Dekoration. Selbst Arten, die zeitweise gemeinsam aufgezogen werden, können sich gegenseitig fressen; Einzelhaltung ist für deine Pflege übersichtlicher.
Lesetipp: Das passende Mantidenterrarium
So beurteilst du Größe, Belüftung und freie Häutungsfläche, bevor du ein neues Terrarium kaufst.
Klima und Häutung
Miss die Temperatur am bevorzugten Aufenthaltsort. Eine zusätzliche Heizung brauchst du nur, wenn der Standort zu kühl ist. Direkte Sonne und unkontrollierte Hitze sind ungeeignet. Sprühe kleine Tropfen an die Umgebung, ohne das Tier zu durchnässen, und lasse die Flächen anschließend abtrocknen.
Vor einer Häutung kann deine Mantis Futter verweigern. Entferne dann störende Beute und lasse das Tier unberührt hängen. Nach der Häutung muss der neue Körper aushärten. Beginne erst wieder mit der Fütterung, wenn das Tier sicher greift und Beute annimmt.
Futter für Acromantis japonica
Wähle lebende Beute nach der tatsächlichen Größe deiner Mantis. Junge Nymphen bekommen kleine Fruchtfliegen; mit dem Wachstum kommen größere Fruchtfliegen und später Gold- oder Schmeißfliegen infrage. Larvenstadien sind nur eine Orientierung, keine feste Portionsvorgabe.
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Bei größeren Tieren sind Gold- und Schmeißfliegen praktische Futtertiere. Gib zunächst wenig hinein und beobachte den Fang. Ungefressene Tiere entfernst du besonders vor einer Häutung. Ein gut gefüllter Hinterleib ist kein Anlass, sofort weiterzufüttern.
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Beobachte, ob die Beute sicher überwältigt wird. Die Bezeichnungen L1, L2 und weitere Larvenstadien sind keine feste Portionsangabe. Bei sehr kleinen Jungtieren muss auch die Beute entsprechend winzig sein. Biete nicht ständig neue Futtertiere an, wenn bereits Tiere im Behälter übrig bleiben.
Paarung und Nachwuchs
Die Weibchen befestigen ihre Eikapseln häufig an Zweigen. Bis zum Schlupf vergehen mehrere Wochen; Temperatur und Feuchtigkeit beeinflussen die Entwicklung. Für die sehr kleinen Jungtiere müssen passende winzige Futtertiere bereits bereitstehen.
Eine Paarung kommt erst bei geschlechtsreifen, gut versorgten Tieren infrage. Beaufsichtige das Zusammenführen und trenne die Tiere bei Angriffen. Auch ein gut gefüttertes Weibchen kann das Männchen fressen. Plane die Versorgung der Nachzuchten vor dem Zuchtversuch.
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