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Pseudoglomeris magnifica "Smaragdschabe"

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Verkaufseinheit: 1 Nymphe

Vorrätig

Kategorie:
Artikelnummer: 097
Weitere Produktinformationen

SchwierigkeitEinfach

Tier Größe (mm) < 30 mm

Temperatur (°C)24°C – 28°C

Verkaufseinheit1 Nymphe

g50

Icon Schwierigkeitsgrad

Einfach

Icon Heimat

Vietnam

Icon Tiergroesse

< 30 mm

Icon Temperatur

24°C – 28°C

Pseudoglomeris magnifica "Smaragdschabe" – Der smaragdgrüne Blickfang im Terrarium

Die Pseudoglomeris magnifica "Smaragdschabe" gehört zu den schönsten Schabenarten überhaupt. Ihr metallisch glänzender Körper schimmert je nach Lichteinfall grün, golden oder leicht bläulich, sodass die Tiere fast wie kleine Käfer wirken.

Dabei ist die Smaragdschabe nicht nur wegen ihrer Farbe interessant. Sie zeigt ein für Schaben ungewöhnlich offenes Verhalten und ist häufig auch tagsüber aktiv. Dadurch lässt sie sich deutlich besser beobachten als viele andere Arten, die sich tagsüber fast vollständig verstecken.

Eine Schabe, die man tatsächlich zu Gesicht bekommt

Viele Schaben verbringen den Tag versteckt unter Rinde oder im Bodengrund. Pseudoglomeris magnifica ist dagegen vergleichsweise aktiv und hält sich gerne auf Ästen und Rindenstücken auf.

Dort läuft sie ruhig umher, frisst oder putzt sich. Gleichzeitig sucht sie bei Bedarf schmale Ritzen und geschützte Bereiche auf.

Gerade deshalb eignet sich die Art hervorragend für ein schön eingerichtetes Schauterrarium.

Herkunft aus Asien

Die Smaragdschabe stammt aus Vietnam und dem südlichen China. Dort lebt sie in warmen und feuchten Waldgebieten und nutzt vor allem Rinde, Äste und andere erhöhte Strukturen.

Deshalb solltest du das Terrarium nicht nur am Boden strukturieren. Senkrechte Korkstücke, Äste und Wurzeln bieten den Tieren deutlich mehr nutzbaren Raum.

Größe und Geschlechtsunterschiede

Adulte Tiere erreichen ungefähr 2–3 cm Körperlänge. Weibchen sind deutlich kräftiger gebaut und ungeflügelt, während adulte Männchen schlanker sind und Flügel besitzen.

Die Flügel der Männchen ermöglichen kurze Gleit- oder Flugbewegungen. Gleichzeitig können alle Entwicklungsstadien sehr gut klettern.

Deshalb sollte das Terrarium unbedingt ausbruchsicher sein.

Klettern können sie hervorragend

Smaragdschaben können auch glatte Flächen überwinden. Deshalb solltest du bei Deckel, Lüftung und Türen besonders genau auf kleine Spalten achten.

Das gilt vor allem für frisch geborene Nymphen, denn diese sind winzig und können selbst kleine Öffnungen nutzen.

Eine gute Belüftung bleibt trotzdem sehr wichtig, weil die Art feuchte Luft benötigt, aber empfindlich auf dauerhaft stehende und nasse Luft reagieren kann.

Warm und feucht – aber nicht nass

Für die Haltung eignen sich Temperaturen von etwa 24–28 °C. Die Luftfeuchtigkeit sollte ungefähr im Bereich von 60–80 % liegen.

Dabei sollte nicht der gesamte Bodengrund dauerhaft nass sein. Besser ist ein Feuchtigkeitsgefälle: Ein Teil bleibt leicht feucht, während andere Bereiche etwas trockener sein dürfen.

Leichtes Sprühen sorgt gleichzeitig für kleine Wassertropfen auf Scheiben und Einrichtung. Diese werden von den Schaben gerne aufgenommen.

So richtest du das Terrarium ein

Für eine kleine Gruppe eignet sich ein gut belüftetes Terrarium mit viel Struktur.

Besonders wichtig sind:

  • Korkrinde
  • Äste
  • Rindenstücke
  • Waldhumus
  • Laub
  • Weißfaules Holz

Vor allem gebogene Rindenstücke und kleine Hohlräume werden gerne genutzt. Tragende Weibchen ziehen sich oft in geschützte Bereiche zurück.

Pollen und Flechten gehören unbedingt auf den Speiseplan

Bei der Ernährung ist Pseudoglomeris magnifica etwas spezieller als viele klassische Futterschaben.

Sehr gerne angenommen werden:

  • Obst
  • Gemüse
  • Blütenpollen
  • Flechten
  • Laub
  • Schabenfutter
  • kleine Mengen Protein

Besonders Blütenpollen und Flechten spielen eine wichtige Rolle und sollten regelmäßig angeboten werden. Auch Obst wie Apfel oder Banane wird gerne gefressen.

Frisches Obst solltest du jedoch nach kurzer Zeit wieder entfernen, damit es im warmen Terrarium nicht gärt oder schimmelt.

Lebendgebärend statt frei abgelegter Ootheken

Bei der Fortpflanzung zeigt die Smaragdschabe eine ihrer spannendsten Eigenschaften.

Das Weibchen legt keine Oothek frei im Terrarium ab. Stattdessen bleibt die Oothek im Körper und die Jungtiere werden lebend geboren. Je nach Bedingungen dauert die Entwicklung mehrere Monate.

Dabei entstehen keine riesigen Mengen Jungtiere. Die Art vermehrt sich deutlich langsamer als viele andere Schaben.

Die Babys bleiben zunächst bei der Mutter

Besonders außergewöhnlich ist das Verhalten direkt nach der Geburt. Die winzigen Nymphen klettern an die Unterseite des Muttertiers und bleiben dort zunächst sitzen.

Erst nach der ersten Häutung lösen sie sich zunehmend und beginnen selbstständig im Terrarium herumzulaufen. Dieses Verhalten bietet den frisch geborenen Jungtieren vermutlich Schutz.

Deshalb solltest du ein Weibchen mit frisch geborenen Nymphen möglichst wenig stören.

Langsame Entwicklung statt Massenvermehrung

Die Smaragdschabe gehört nicht zu den Arten, bei denen sich innerhalb kurzer Zeit hunderte Tiere im Behälter befinden.

Die Entwicklung der Nymphen dauert mehrere Monate und die Zahl der Jungtiere pro Geburt bleibt überschaubar. Je nach Haltung und Temperatur werden ungefähr 10–20 Jungtiere genannt.

Dadurch bleibt eine Kolonie meist gut kontrollierbar.

Vorteile auf einen Blick

  • Auffällige metallisch grüne Färbung
  • Je nach Licht goldene und bläuliche Reflexe
  • Etwa 2–3 cm groß
  • Häufig auch tagsüber aktiv
  • Sehr gut als Schautier geeignet
  • Lebendgebärend
  • Spannendes Mutter-Kind-Verhalten
  • Jungtiere bleiben zunächst unter der Mutter
  • Gut in Gruppen zu halten
  • Interessantes Kletterverhalten
  • Langsame und gut kontrollierbare Vermehrung
  • Besonders attraktiv für Liebhaber außergewöhnlicher Schaben

Passendes Zubehör für dein Setup

Waldhumus – schafft einen natürlichen Bodengrund und hält die benötigte Feuchtigkeit.
Korkröhre – bietet den Schaben wichtige Kletterflächen und geschützte Rückzugsorte.
Terra Fix & Easy Nano Line – bietet ein ausbruchsicheres Terrarium für die kletterfreudige Smaragdschabe.
Flechten – gehören zu den besonders beliebten Nahrungsbestandteilen der Smaragdschabe.
Blütenpollen – liefern eine wichtige Futterergänzung und werden besonders gerne angenommen.
Schabenfutter – ergänzt Obst, Laub und Pollen mit weiteren Nährstoffen.

Fazit

Die Pseudoglomeris magnifica "Smaragdschabe" ist weit mehr als nur eine schön gefärbte Schabe. Ihre metallisch grüne Optik, ihre Aktivität am Tag und ihr spannendes Sozial- und Fortpflanzungsverhalten machen sie zu einem außergewöhnlichen Terrarientier.

Besonders faszinierend ist die lebendgebärende Fortpflanzung. Die frisch geborenen Nymphen bleiben zunächst direkt an der Unterseite ihrer Mutter, bevor sie nach ihrer ersten Häutung zunehmend selbstständig werden.

Wer eine farbenprächtige, gut beobachtbare und biologisch interessante Schabenart sucht, bekommt mit der Smaragdschabe eine der spannendsten Arten im Hobby.

Perfekt kombiniert mit