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Spirostreptus spec. 8 "Grüne Fee"

Preisspanne: 16,95 € bis 19,95 € inkl. MwSt. zzgl. Versand

Kategorie:
Artikelnummer: 223
Weitere Produktinformationen

SchwierigkeitMittel

GeschlechtMännlich Weiblich unbestimmt

Tier Größe (mm) < gemischt

Temperatur (°C)25°C – 28°C

g

Icon Schwierigkeitsgrad

Mittel

Icon Heimat

Nigeria

Icon Tiergroesse

< gemischt

Icon Temperatur

25°C – 28°C

Spirostreptus spec. 8 „Grüne Fee“ – großer Tausendfüßer mit faszinierendem grünem Schimmer

Spirostreptus spec. 8 „Grüne Fee“ ist ein außergewöhnlich schöner afrikanischer Tausendfüßer. Seinen deutschen Handelsnamen verdankt er seinem besonderen Erscheinungsbild: Je nach Beleuchtung zeigt der dunkle Körper einen grünlichen bis metallischen Schimmer, der dem Tier eine völlig andere Wirkung verleiht als vielen klassisch braun oder schwarz gefärbten Tausendfüßern.

Auch seine Größe macht die „Grüne Fee“ zu einem beeindruckenden Terrarienbewohner. Gleichzeitig zeigt sie das ruhige Verhalten, das große Diplopoden so interessant macht. Die Tiere durchstreifen den Waldboden, verschwinden zwischen Laub und weißfaulem Holz und graben sich bei Bedarf vollständig in das Substrat ein.

Dabei spielt der Bodengrund eine entscheidende Rolle. Für Spirostreptus spec. 8 ist das Substrat nicht einfach nur Einrichtung. Es ist gleichzeitig Lebensraum, Versteck, Häutungsplatz und eine der wichtigsten Nahrungsquellen.

Wer ein natürlich eingerichtetes Waldterrarium und große afrikanische Tausendfüßer liebt, bekommt mit der „Grünen Fee“ einen besonders attraktiven Vertreter dieser faszinierenden Tiergruppe.

Was bedeutet eigentlich Spirostreptus spec. 8?

Bei Spirostreptus spec. 8 handelt es sich um eine Bezeichnung aus der Terraristik und nicht um einen vollständig beschriebenen wissenschaftlichen Artnamen.

Das Kürzel „spec.“ zeigt an, dass das Tier einer Gattung beziehungsweise einer entsprechenden Gruppe zugeordnet wird, die genaue Art jedoch nicht abschließend bestimmt ist. Die zusätzliche Nummer 8 hilft dabei, diese Zucht- beziehungsweise Handelsform von anderen nicht abschließend bestimmten Formen zu unterscheiden.

Deshalb sollte man die „Grüne Fee“ nicht vorschnell einer beschriebenen Spirostreptus-Art zuordnen.

Für die Haltung ist es sinnvoll, den etablierten Namen Spirostreptus spec. 8 „Grüne Fee“ beizubehalten. So bleiben Herkunft und Zuchtlinie innerhalb der Terraristik nachvollziehbar.

Der grünliche Glanz macht die „Grüne Fee“ besonders

Das auffälligste Merkmal ist natürlich die Färbung.

Der Körper erscheint auf den ersten Blick dunkel. Unter passender Beleuchtung kommt jedoch ein grünlicher bis metallischer Schimmer zum Vorschein.

Dadurch verändert sich das Erscheinungsbild abhängig vom Lichteinfall.

Gerade wenn sich das Tier über dunklen Waldboden, Futterlaub oder eine Wurzel bewegt, lässt sich dieser Effekt besonders schön beobachten.

Wie intensiv die grüne Wirkung ausfällt, kann zwischen einzelnen Tieren und je nach Beleuchtung variieren. Die Bezeichnung „Grüne Fee“ sollte deshalb nicht so verstanden werden, dass der gesamte Körper kräftig grün gefärbt ist.

Ein stattlicher Tausendfüßer

Spirostreptus spec. 8 gehört zu den größeren Tausendfüßern, die in der Terraristik gepflegt werden.

Die Tiere entwickeln einen langen, zylindrischen Körper mit zahlreichen Segmenten. Dadurch besitzen sie mehrere Hundert Beine.

Beim Laufen werden diese nicht einfach gleichzeitig bewegt. Stattdessen laufen regelrechte Bewegungswellen über die Körperseiten.

Gerade bei einem größeren Tier ist dieses Zusammenspiel beeindruckend zu beobachten.

Dabei erkunden die Tausendfüßer ihre Umgebung mit ihren kurzen Fühlern und suchen kontinuierlich nach verwertbarem organischem Material.

Friedlicher Bewohner des Waldterrariums

Die „Grüne Fee“ ist ein ruhiger Tausendfüßer.

Sie jagt keine anderen Terrarienbewohner und besitzt auch keine Giftklauen wie ein Hundertfüßer.

Bei Gefahr verlässt sie sich stattdessen auf ihren stabilen Außenpanzer und kann sich eng zusammenrollen.

Wie viele Tausendfüßer kann sie außerdem bei stärkerer Bedrohung ein Abwehrsekret abgeben. Deshalb solltest du die Tiere nicht unnötig stressen und dir nach direktem Kontakt die Hände waschen.

In erster Linie ist Spirostreptus spec. 8 ohnehin ein Beobachtungstier.

Ein Terrarium mit viel Bodenfläche

Für große Tausendfüßer ist die Grundfläche wichtiger als ein besonders hohes Terrarium.

Die Tiere nutzen zwar Wurzeln und andere niedrige Strukturen, verbringen jedoch einen großen Teil ihres Lebens auf und vor allem im Bodengrund.

Für eine kleine Gruppe sollte deshalb ausreichend Bodenfläche vorhanden sein.

Gleichzeitig muss das Terrarium hoch genug sein, damit eine tiefe Substratschicht eingefüllt werden kann.

Bei der Einrichtung gilt: Lieber einen hochwertigen und tiefen Waldboden schaffen, als den verfügbaren Raum mit zu vielen Dekorationselementen zu füllen.

Mindestens 15 cm Substrat einplanen

Für adulte Spirostreptus spec. 8 „Grüne Fee“ empfehlen wir mindestens ungefähr 15 cm Substrathöhe.

Mehr ist bei ausreichend Platz durchaus sinnvoll.

Denn die Tiere graben sich regelmäßig vollständig ein. Außerdem finden ihre empfindlichen Häutungen geschützt unter der Oberfläche statt.

Ein nur wenige Zentimeter hoher Bodengrund kann diese Funktionen nicht erfüllen.

Gleichzeitig entstehen bei einem tiefen Substrat unterschiedliche Feuchtigkeitsbereiche. Dadurch können sich die Tiere je nach Bedarf einen geeigneten Platz suchen.

Tausendfüßer-Substrat ist gleichzeitig Nahrung

Für die Haltung empfehlen wir unser Tausendfüßer-Substrat.

Es enthält weiter fermentiertes organisches Material mit fermentiertem Laub und weißfaulem Holz.

Diese Bestandteile sind besonders wichtig, denn Tausendfüßer ernähren sich hauptsächlich von bereits abgestorbenem und zersetztem Pflanzenmaterial.

Deshalb darf der Bodengrund nicht wie bei vielen anderen Terrarientieren nur als dekorativer Untergrund betrachtet werden.

Spirostreptus spec. 8 frisst seinen Lebensraum teilweise buchstäblich auf.

Unser Tausendfüßer-Substrat sollte deshalb nicht mit anderen Substraten vermischt werden. Dadurch würde lediglich der Anteil des wertvollen organischen Futtermaterials reduziert.

Futterlaub darf niemals fehlen

Auf dem Bodengrund sollte zusätzlich eine großzügige Schicht Futterlaub liegen.

Das Laub dient als Nahrung und gleichzeitig als natürliche Deckschicht.

Dadurch wird die Feuchtigkeit im darunterliegenden Substrat länger gehalten. Außerdem können sich die Tiere zwischen den Blättern verstecken.

Mit der Zeit wird das Laub weiter zersetzt und gefressen.

Deshalb solltest du regelmäßig nachlegen.

Eine gut sichtbare Laubschicht ist in einem Tausendfüßer-Terrarium kein Abfall, sondern ein wichtiger Bestandteil des Lebensraums.

Weißfaules Holz gehört zur Grundversorgung

Zusätzlich benötigt Spirostreptus spec. 8 weißfaules Holz.

Damit ist stark zersetztes und bereits weiches Holz gemeint. Es unterscheidet sich deutlich von einem normalen trockenen Ast aus dem Wald.

Das Material wird von den Tausendfüßern gefressen und liefert wichtige organische Bestandteile.

Größere Stücke können einfach auf das Substrat gelegt oder teilweise darin eingegraben werden.

Dabei dürfen sie ruhig weiter zerfallen.

Genau dieser Zustand macht weißfaules Holz für die Tiere interessant.

Obst und Gemüse nur als Ergänzung

Zusätzlich kannst du der „Grünen Fee“ frisches Ergänzungsfutter anbieten.

Geeignet sind beispielsweise:

  • Zucchini
  • Kürbis
  • Karotte
  • Süßkartoffel
  • Gurke
  • Apfel
  • Birne

Gerade weiches Obst und Gemüse wird häufig gerne angenommen.

Trotzdem sollte es nicht zum Hauptfutter werden.

Die Basis bilden weiterhin Tausendfüßer-Substrat, Futterlaub und weißfaules Holz.

Reste von Obst und Gemüse solltest du regelmäßig kontrollieren und entfernen, bevor sie verderben.

Calcium zusätzlich zur Verfügung stellen

Eine Calciumquelle kann dauerhaft im Terrarium angeboten werden.

Dafür eignen sich Sepiaschalen.

Die Tiere können selbst entscheiden, wann und wie viel sie davon aufnehmen.

Das Calcium steht dadurch für Wachstum und den Aufbau des Außenpanzers zur Verfügung.

Die Sepiaschale kann einfach auf dem Bodengrund liegen und bei Bedarf ersetzt werden.

23–27 °C als praktische Orientierung

Für die Haltung von Spirostreptus spec. 8 empfehlen wir ungefähr 23–27 °C.

Nachts darf die Temperatur etwas absinken.

Dabei muss nicht zwangsläufig eine zusätzliche Heizung verwendet werden. Liegt die Raumtemperatur bereits im passenden Bereich, ist zusätzliche Wärme häufig unnötig.

Wichtig ist außerdem, das Terrarium nicht von unten zu beheizen.

Eine Heizmatte unter dem Terrarium ist für Tausendfüßer ungeeignet.

Wird es den Tieren zu warm oder trocken, graben sie sich normalerweise tiefer ein. Dort erwarten sie kühlere und feuchtere Bedingungen.

Eine Bodenheizung würde genau dieses natürliche Gefälle umkehren.

Feuchter Bodengrund statt nasses Terrarium

Der Bodengrund sollte gleichmäßig feucht gehalten werden.

Dabei ist ein Feuchtigkeitsgefälle besonders sinnvoll.

Ein Bereich kann stärker befeuchtet werden, während ein anderer oberflächlich etwas trockener bleibt. In tieferen Bodenschichten sollte weiterhin ausreichend Feuchtigkeit vorhanden sein.

So kann sich die „Grüne Fee“ ihren bevorzugten Bereich selbst aussuchen.

Staunässe solltest du vermeiden.

Gleichzeitig muss das Terrarium ausreichend belüftet sein. Eine hohe Grundfeuchtigkeit darf nicht mit dauerhaft stehender, stickiger Luft verwechselt werden.

Eingraben ist vollkommen normal

Wenn dein Spirostreptus spec. 8 plötzlich verschwunden ist, besteht zunächst kein Grund zur Sorge.

Das Eingraben gehört zum natürlichen Verhalten.

Die Tiere verbringen teilweise längere Zeit vollständig unter der Erde.

Besonders wichtig ist das während einer Häutung.

Dabei zieht sich der Tausendfüßer in einen geschützten Bereich zurück. Der alte Außenpanzer wird abgestreift und der neue Panzer muss anschließend vollständig aushärten.

Während dieser Phase ist das Tier ausgesprochen empfindlich.

Deshalb gilt: Eingegrabene Tausendfüßer niemals ausgraben.

Gruppenhaltung ist möglich

Spirostreptus spec. 8 „Grüne Fee“ lässt sich grundsätzlich mit Artgenossen gemeinsam halten.

Voraussetzung sind ausreichend Platz und genügend hochwertiges Substrat.

Denn je mehr Tiere im Terrarium leben, desto schneller werden die organischen Bestandteile des Bodengrunds verwertet.

Auch Futterlaub und weißfaules Holz müssen entsprechend häufiger ergänzt werden.

Dadurch bleibt die Gruppenhaltung unkompliziert, solange die verfügbare Nahrung und der Platz zur Anzahl der Tiere passen.

Wann muss das Substrat erneuert werden?

Ein gutes Tausendfüßer-Substrat hält nicht unbegrenzt.

Mit der Zeit fressen und zersetzen die Tiere die verwertbaren Bestandteile. Der Bodengrund wird dadurch zunehmend feiner und enthält immer weniger erkennbare Blatt- und Holzbestandteile.

Dann sollte frisches Material ergänzt beziehungsweise ein Teil des verbrauchten Substrats ersetzt werden.

Dabei musst du sehr vorsichtig arbeiten.

Eier, Jungtiere oder Tiere in Häutung können sich tief im Bodengrund befinden.

Deshalb sollte ein Tausendfüßer-Terrarium niemals einfach gedankenlos komplett ausgeräumt werden.

Vorteile auf einen Blick

  • Spirostreptus spec. 8 „Grüne Fee“
  • Große afrikanische Spirostreptiden-Form
  • Auffälliger grünlicher bis metallischer Schimmer
  • Ruhiges und friedliches Verhalten
  • Interessanter großer Bodenbewohner
  • Gruppenhaltung möglich
  • Mindestens 15 cm Substrathöhe
  • Temperatur ungefähr 23–27 °C
  • Gleichmäßig feuchter Bodengrund
  • Feuchtigkeitsgefälle empfehlenswert
  • Gute Belüftung wichtig
  • Staunässe vermeiden
  • Tausendfüßer-Substrat als Lebensraum und Nahrungsgrundlage
  • Futterlaub dauerhaft anbieten
  • Weißfaules Holz gehört zur Grundversorgung
  • Obst und Gemüse als Ergänzungsfutter
  • Calciumquelle empfehlenswert
  • Häutungen finden geschützt im Bodengrund statt
  • Eingegrabene Tiere niemals ausgraben
  • Keine Heizmatte unter dem Terrarium

Passendes Zubehör für dein Setup

  1. Tausendfüßer Terrarium Komplettset – bietet ausreichend Grundfläche und Platz für eine tiefe Substratschicht zum Graben, Verstecken und Häuten.
  2. Insektenliebe Tausendfüßer-Komplettset – enthält eine auf die Haltung großer Tausendfüßer abgestimmte Grundausstattung und erleichtert den Start mit der „Grünen Fee“.
  3. Tausendfüßer-Substrat – bildet gleichzeitig Lebensraum und wichtige Nahrungsgrundlage aus fermentiertem Laub und weißfaulem Holz.
  4. Futterlaub – dient als natürliche Dauernahrung, schafft Deckung und schützt den darunterliegenden Bodengrund vor zu schnellem Austrocknen.
  5. Weißfaules Holz – gehört zur natürlichen Grundversorgung und liefert wichtige zersetzte Holzbestandteile.
  6. Insektenliebe Futterfels – ermöglicht das saubere Anbieten von Obst, Gemüse und anderem Ergänzungsfutter, ohne dass es direkt auf dem feuchten Bodengrund liegt.

Fazit

Spirostreptus spec. 8 „Grüne Fee“ ist vor allem aufgrund seiner außergewöhnlichen Optik ein faszinierender Tausendfüßer. Der dunkle Körper entwickelt bei passendem Lichteinfall einen grünlichen bis metallischen Schimmer, der dieser Form ihren treffenden Handelsnamen eingebracht hat.

Dabei ist die „Grüne Fee“ nicht nur schön anzusehen. Ihr ruhiges Verhalten, das regelmäßige Graben und die typische wellenförmige Bewegung der zahlreichen Beine machen sie zu einem interessanten Beobachtungstier.

Für eine erfolgreiche Haltung kommt es vor allem auf den Bodengrund an. Eine mindestens 15 cm hohe Schicht Tausendfüßer-Substrat, reichlich Futterlaub und weißfaules Holz bilden die wichtigste Grundlage. Obst und Gemüse dienen lediglich als Ergänzung.

Bei ungefähr 23–27 °C, einem gleichmäßig feuchten Bodengrund und guter Belüftung findet Spirostreptus spec. 8 passende Bedingungen.

Wer einen großen Tausendfüßer sucht, der sich optisch deutlich von vielen dunkelbraunen oder schwarzen Arten abhebt, findet mit der „Grünen Fee“ einen außergewöhnlichen Bewohner für ein naturnahes Waldterrarium.

Perfekt kombiniert mit